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Am 20. März 2025 nahmen unsere Präsidenten Bettina Schmauder und Jan Dietz am „Spitzengespräch zwischen Landespolitik und Unternehmertum“ teil. Die Veranstaltung fand in der Zentrale der Unternehmensgruppe Dünkel Holding GmbH & Co. KG in Schemmerhofen statt. Gastgeber waren Elena und Markus Dünkel, die nicht nur ihr Unternehmen repräsentierten, sondern auch als Teil der Initiative „Next Generation“ des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. mit großem Engagement für die Zukunft der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer stehen.

Neben ihnen war auch Steffen Hirn, Vorsitzender des GV Schemmerhofen und KV Biberach anwesend.

Aus der Politik konnte Angela Gläsle, Geschäftsführerin der CDU Biberach begrüßt werden. Außerdem folgten drei hochrangige Vertreter der Einladung: Raimund Haser (MdL), Wolfgang Dahler (MdB) und Josef Rief (MdB). Diese direkte Begegnung zwischen Unternehmertum und politischen Entscheidungsträgern bot die Gelegenheit, zentrale Herausforderungen der jungen Generation von Selbstständigen zu diskutieren und konkrete Forderungen zu formulieren.

Ein zentrales Thema war die „Next Generation“-Initiative des BDS Baden-Württemberg, die sich für eine erleichterte Unternehmensgründung und Nachfolge einsetzt. Junge Selbstständige stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen, sei es der hohe bürokratische Aufwand, komplizierte Steuerregelungen oder die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften. Ziel der Initiative ist es, durch den Abbau von Hürden und gezielte politische Unterstützung das Unternehmertum für junge Menschen attraktiver zu machen.

Raimund Haser MdL, Elena Marina Dünkel (Unternehmensgruppe Dünkel Holding GmbH & Co. KG)

Konkret fordert die „Next Generation“-Initiative:

Weniger Bürokratie: Unternehmensgründungen und -führungen müssen einfacher und effizienter werden. Junge Unternehmer sollten nicht durch komplizierte Verwaltungsprozesse ausgebremst werden. Steuerliche Erleichterungen: Faire Steuersätze und steuerliche Anreize sind notwendig, um Investitionen und Wachstum zu ermöglichen. Erleichterte Unternehmensnachfolge: Klare Regelungen und gezielte Unterstützung sollen dazu beitragen, dass Familienunternehmen ohne übermäßigen bürokratischen oder finanziellen Aufwand an die nächste Generation übergeben werden können.
Bessere Finanzierungsmöglichkeiten: Der Zugang zu Krediten und Fördermitteln muss vereinfacht werden, damit innovative Ideen realisiert werden können.
Fachkräftesicherung: Die duale Ausbildung sollte gestärkt und die Gleichstellung mit akademischer Bildung gefördert werden. Zudem müssen Schulen und Unternehmen stärker vernetzt werden.
Flexibilität und Vereinbarkeit: Flexible Arbeitsmodelle und eine verlässliche Kinderbetreuung sind entscheidend, damit junge UnternehmerInnen ihre Unternehmen erfolgreich führen können, ohne die Familie zu vernachlässigen.

Die anwesenden Politiker zeigten sich offen für die Anliegen und signalisierten ihre Bereitschaft, die diskutierten Themen in die politische Arbeit einzubringen. Besonders die Forderungen zur Entbürokratisierung und Fachkräftesicherung stießen auf großes Interesse.

Dieses Spitzengespräch war ein wichtiger Schritt für den Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V., um die Interessen der jungen Unternehmergeneration aktiv in die Politik zu tragen. Jetzt gilt es, diesen Dialog weiterzuführen und konkrete Maßnahmen einzufordern.

Der Beitrag Spitzengespräch zwischen Landespolitik und Unternehmertum: Fokus auf die Next-Generation-Initiative erschien zuerst auf Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V..

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